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Markisen für Balkon, Terrasse und Garten

Verwandeln Sie Balkon oder Terrasse in eine schattige Wohlfühlzone – mit einer Markise, die zu Fassade und Alltag passt.

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Gelenkarmmarkise mit blau-weißem Streifenstoff über einem Balkon
Gelenkarmmarkise mit blau-weißem Streifenstoff über einem Balkon

Eine gute Markise macht den Unterschied zwischen einer Terrasse, die man mittags meidet, und einer, die den ganzen Tag nutzbar ist. Wir beraten zu Bauform, Ausladung, Stoff und Farbe, fertigen nach Maß und montieren fachgerecht – als Sonnenschutz für Balkon, Terrasse und Wintergarten in Wien und Umgebung.

Diese Seite zeigt, welche Bauform wohin passt, worauf es beim Markisentuch ankommt und welche Bedienung sinnvoll ist. Den verbindlichen Preis nennen wir nach dem Aufmaß vor Ort.

Welche Markise passt wohin?

Markise ist nicht gleich Markise: Die Bauform entscheidet darüber, wie gut das Tuch geschützt ist, wie groß die beschattete Fläche wird und wo sich die Anlage überhaupt befestigen lässt. Gelenkarmmarkisen sind dabei die häufigste Gruppe – sie unterscheiden sich vor allem darin, wie gut Tuch und Arme im eingefahrenen Zustand geschützt sind. Ein Überblick über die gängigen Bauformen:

  • Offene Gelenkarmmarkise – Gelenkarme und Tuch liegen im eingefahrenen Zustand frei. Die einfachste und günstigste Bauform, sinnvoll unter einem Dachvorsprung oder auf einem geschützten Balkon.
  • Hülsenmarkise (Halbkassette) – eine Hülse deckt das eingefahrene Tuch von oben ab, die Gelenkarme bleiben teilweise sichtbar. Der übliche Kompromiss zwischen Schutz und Preis.
  • Kassettenmarkise (Vollkassette) – im eingefahrenen Zustand verschwinden Tuch und Gelenkarme vollständig in der geschlossenen Kassette. Das Tuch ist damit vor Regen, Wind und Schmutz geschützt, was sich direkt auf die Lebensdauer auswirkt.
  • Pergolamarkise – an Pfosten geführt statt frei tragend, dadurch auch für große Terrassen und größere Ausladungen geeignet. Freistehend oder an der Fassade.
  • Senkrechtmarkise – fährt vertikal vor Fassade, Fenster oder Balkonbrüstung und wirkt als Blend- und Sichtschutz statt als Beschattung von oben.
  • Seitenmarkise – seitlicher Wind- und Sichtschutz, meist ergänzend zu einer der oberen Bauformen.
  • Wintergarten- und Unterglasmarkise – auf oder unter der Verglasung montiert, gegen die Aufheizung im Wintergarten.
  • Korbmarkise – die klassische, halbrunde Form über Fenstern und Eingängen, häufig an Altbaufassaden und im Geschäftsbereich.

Kassettenmarkise: warum die Kassette den Unterschied macht

Das Markisentuch altert nicht im ausgefahrenen, sondern im eingefahrenen Zustand: Feuchtigkeit, Laub und Straßenstaub setzen sich im zusammengerollten Tuch fest und arbeiten dort weiter. Eine geschlossene Kassette nimmt Tuch und Gelenkarme vollständig auf und hält beides trocken und sauber.

Deshalb empfehlen wir die Vollkassette überall dort, wo die Markise frei bewittert ist – an einer offenen Südterrasse etwa. Unter einem tiefen Dachvorsprung oder auf einem überdachten Balkon ist eine offene oder eine Hülsenmarkise oft die vernünftigere Wahl.

Markisentuch und Markisenstoff

Der Markisenstoff bestimmt Farbe, Lichtdurchlässigkeit und Alterungsverhalten. Gängig sind spinndüsengefärbte Acrylstoffe, bei denen die Farbe im Garn steckt und nicht nur aufgebracht ist, sowie Polyestergewebe. Beide sind wasserabweisend ausgerüstet, aber keine Regendächer – eine Markise ist ein Sonnenschutz.

Bei den Farben ist die Auswahl groß: von einfarbigen Tönen über die klassischen Streifen bis zu gedeckten Uni-Stoffen, dazu das Gestell pulverbeschichtet im gewünschten RAL-Farbton. Weil dunklere Stoffe stärker aufheizen und hellere mehr Licht durchlassen, hat die Farbwahl nicht nur optische Folgen – wir zeigen Ihnen die Kollektion und die passenden Gestellfarben in der Beratung.

Ein Volant am vorderen Saum bringt zusätzlichen Blendschutz bei tief stehender Sonne und lässt sich in Form und Farbe mitbestimmen. Ist das Gestell in Ordnung, das Tuch aber ausgeblichen oder beschädigt, lässt sich die Markise neu bespannen, statt sie komplett zu tauschen.

Ausladung, Breite und Neigungswinkel

Drei Maße bestimmen, was eine Markise leistet: die Breite entlang der Fassade, die Ausladung nach vorn und der Neigungswinkel. Die Ausladung sollte die Fläche abdecken, die Sie tatsächlich nutzen – also in der Regel bis über den Tisch hinaus, nicht nur bis zur Brüstung.

Der Neigungswinkel entscheidet, zu welcher Tageszeit die Markise wirkt: flach eingestellt beschattet sie vor allem mittags, steiler gestellt fängt sie auch die tiefer stehende Nachmittagssonne ab und lässt Regenwasser besser ablaufen. Welche Kombination sinnvoll ist, hängt von der Himmelsrichtung Ihrer Terrasse ab – das klären wir beim Aufmaß.

Bedienung: Handkurbel, Motor oder Funk

Eine Markise mit Handkurbel ist die einfachste und wartungsärmste Lösung und für kleinere Anlagen völlig ausreichend. Ab einer gewissen Breite und Ausladung wird das Kurbeln allerdings mühsam, und genau dann lohnt sich der Motorantrieb.

Elektrische Markisen lassen sich per Wandtaster, Funkhandsender oder Zeitschaltuhr steuern. Solarbetriebene Antriebe laden über ein kleines Panel und kommen ohne Stromanschluss aus – praktisch dort, wo keine Leitung an die Fassade führt. Eine vorhandene Markise mit intaktem Gestell lässt sich in vielen Fällen nachträglich motorisieren; ob das bei Ihrer Anlage geht, sehen wir vor Ort.

Wind- und Sonnensensor

Eine Markise ist kein festes Dach. Sie hängt an Gelenkarmen und ist gegenüber Wind empfindlich – und Schäden entstehen fast immer dann, wenn niemand zu Hause ist. Ein Windwächter misst die Bewegung der Anlage und fährt sie bei aufkommendem Wind automatisch ein.

Ein Sonnensensor arbeitet in die andere Richtung: Er fährt die Markise aus, sobald die Sonne auf die Fassade trifft, und hält den Raum dahinter kühl, auch wenn Sie tagsüber nicht da sind. Welche Windwiderstandsfähigkeit eine konkrete Anlage hat, hängt vom Modell und von der Befestigung ab – wir sagen Ihnen das für das ausgewählte Produkt konkret.

Montage und Befestigung in Wien

Eine Markise wird an der Fassade, an der Decke oder an den Dachsparren befestigt. Entscheidend ist der Untergrund: Vollziegel, Beton, Wärmedämmverbundsystem und Altbauziegel verlangen jeweils andere Anker und Konsolen. Deshalb schauen wir uns die Situation vor der Bestellung an und legen die Befestigung darauf aus.

Im Wiener Altbau und in Mietobjekten kommt dazu die Frage, ob in die Fassade eingegriffen werden darf – das ist mit Eigentümer oder Hausverwaltung zu klären, bevor gebohrt wird. Beratung, Fertigung und Montage bleiben bei uns in einer Hand, sodass es zwischen Aufmaß und fertiger Anlage keine Schnittstelle gibt.

  • Alle Bauformen aus einer Hand

    Offen, Hülse, Vollkassette, Pergola, Senkrecht- und Seitenmarkise.

  • Nach Maß gefertigt

    Breite, Ausladung und Neigung werden auf Ihre Terrasse ausgelegt.

  • Automatik auf Wunsch

    Windwächter und Sonnensensor fahren die Markise ein, auch wenn Sie nicht da sind.

  • Neu bespannen statt tauschen

    Bei intaktem Gestell erneuern wir nur das Markisentuch.

Preise im Überblick

Richtwerte Markisen
LeistungBeschreibungRichtpreis
Standard-MarkiseManuell, Standardmaßeca. 300–800 €
Maßgefertigte MarkiseIndividuelle Größe/FormPreis auf Anfrage
Elektrische MarkiseMit Motor und Funkca. 800–2.000 €
Solarbetriebene MarkiseOhne Stromanschlussca. 1.000–2.500 €
Aluminium-MarkiseWitterungsbeständiges Gestellca. 500–1.200 €

Endpreis abhängig von Ausladung, Stoff, Antrieb und Montageaufwand.

Häufige Fragen

  • Standardmodelle liegen meist zwischen 300 und 800 €, elektrische oder solarbetriebene Markisen zwischen 800 und 2.500 € – abhängig von Ausladung, Stoff und Antrieb.

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