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Holz-Alu-Fenster: innen Holz, außen Aluminium

Die Wetterseite aus pulverbeschichtetem Aluminium, die Raumseite aus echtem Holz – außen nichts nachstreichen, innen Holz sehen und angreifen.

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Holz-Alu-Fenster von innen: Eichenrahmen innen, Aluminiumschale außen
Holz-Alu-Fenster von innen: Eichenrahmen innen, Aluminiumschale außen

Ein Holz-Alu-Fenster ist ein Verbundfenster aus zwei Materialien, die jeweils dort sitzen, wo sie ihre Stärke haben. Innen liegt der tragende Holzrahmen mit sichtbarer Holzoberfläche, außen eine vorgehängte Aluminiumschale, die Regen, Sonne und Frost abfängt. Beides bleibt konstruktiv getrennt und wird nicht satt verklebt.

Der Grund, warum sich Bauherren dafür entscheiden, ist fast immer derselbe: Sie wollen die Holzoberfläche im Wohnraum behalten, aber nicht alle paar Jahre die Wetterseite nachstreichen. Genau daran scheitern klassische Holzfenster im Wiener Klima – besonders bei Süd- und Westlage ohne Dachvorsprung.

Wir planen Holz-Alu-Fenster nach Maß, beraten zu Holzart, Farbton und Verglasung und übernehmen Aufmaß, Fertigung und Montage. Wenn Sie die Haustür in derselben Bauweise suchen, finden Sie sie auf unserer Seite zu Holz-Alu-Haustüren.

Wie ein Holz-Alu-Fenster aufgebaut ist

Der Holzrahmen ist das tragende Teil. Er nimmt die Verglasung und den Beschlag auf und bildet die sichtbare Innenseite. Die Aluminiumschale wird außen über Halteprofile mit Abstand davorgesetzt. Dieser Zwischenraum ist hinterlüftet: Feuchtigkeit, die sich am Übergang sammelt, kann abtrocknen, statt im Holz eingeschlossen zu bleiben.

Die Trennung der beiden Schalen ist der eigentliche Punkt der Bauweise. Holz und Aluminium bewegen sich bei Temperatur- und Feuchtewechseln unterschiedlich stark – die Schale muss das mitmachen können, sonst reißen mit der Zeit die Anschlüsse. Deshalb wird sie geklipst oder geschraubt gehalten und nicht flächig verklebt.

Die Wetterschale übernimmt zusätzlich den ersten Schlagregenschutz: Wasser läuft an der Aluminiumfläche ab und wird über die Fälze nach außen geführt, bevor es an das Holz kommt. Beschlagseitig unterscheidet sich das Fenster nicht von einem Kunststoff- oder Alufenster; wir verbauen Beschläge von MACO, ROTO und SIGENIA.

  • Tragender Holzrahmen innen, sichtbare Holzoberfläche im Raum
  • Vorgehängte, pulverbeschichtete Aluminiumschale außen
  • Hinterlüfteter Zwischenraum statt flächiger Verklebung
  • Beschläge von MACO, ROTO oder SIGENIA, Dreh-Kipp-Standard

Holzarten innen: Fichte, Lärche und Eiche

Fichte ist das übliche heimische Weichholz: hell, ruhig in der Zeichnung, gut lasier- und lackierbar und die wirtschaftlichste Variante. Lärche ist dichter und härter, dunkelt stärker nach und zeigt eine kräftigere Maserung mit deutlichen Ästen. Eiche ist das härteste und dichteste der drei, unempfindlicher gegen Druckstellen an Griffen und Fensterbänken – und der teuerste Aufbau.

Zwei Dinge sollte man vorher wissen. Holz ist ein Naturprodukt: Farbton und Maserung variieren von Stück zu Stück, das lässt sich eingrenzen, aber nicht auf null bringen. Und lasierte Oberflächen dunkeln über die Jahre leicht nach, in Räumen mit viel direktem Sonnenlicht schneller. Wer eine absolut gleichmäßige, unveränderliche Innenfläche will, ist mit einem Kunststoff- oder Alufenster besser bedient.

  • Fichte – hell und ruhig, die wirtschaftlichste Holzart
  • Lärche – dichter, kräftigere Maserung, dunkelt merklich nach
  • Eiche – hart und dicht, unempfindlich an beanspruchten Stellen
  • Maserung und Farbton schwanken naturbedingt von Element zu Element

Farben: RAL außen, Lasur oder deckend innen

Der große praktische Vorteil der Bauweise ist, dass innen und außen unabhängig voneinander festgelegt werden. Außen wird die Aluminiumschale pulverbeschichtet – in RAL-Tönen, in Strukturlack oder in einer Metallic-Beschichtung. Anthrazitgraue und dunkelgraue Töne werden derzeit am häufigsten gewählt, dazu Schwarz, Weiß und gedeckte Grüntöne für Altbauten. Weil außen Aluminium liegt, sind dunkle Farbtöne hier unkritischer als bei einem Kunststofffenster.

Innen entscheidet die Oberflächenbehandlung, wie viel Holz man sieht. Eine Lasur lässt die Maserung durch und wird in Naturtönen bis hin zu dunklen Nussvarianten ausgeführt. Ein deckender Lack verschließt die Maserung und gibt eine gleichmäßige Fläche – üblich, wenn das Fenster zu weißen Innenleibungen oder zu bestehenden lackierten Türen passen soll. Der Aufbau bleibt in beiden Fällen derselbe.

In der Praxis heißt das: außen ein dunkler Farbton passend zur Fassade, zum Geländer und zum Garagentor, innen eine helle Lasur passend zu Parkett und Innentüren. Farbmuster und RAL-Fächer bringen wir zum Beratungstermin mit – Bildschirmfarben taugen für diese Entscheidung nicht.

  • Außen: RAL-Ton, Strukturlack oder Metallic auf der Aluminiumschale
  • Innen: Lasur mit sichtbarer Maserung oder deckender Lack
  • Innen- und Außenfarbe frei kombinierbar
  • Dunkle Farbtöne außen sind auf Aluminium unkritischer als auf Kunststoff

Holz-Alu oder Kunststoff? Wo Kunststoff der bessere Kauf ist

Holz-Alu ist die aufwendigere Bauweise: Zwei Schalen werden gefertigt und zusammengefügt, das Holz wird zusätzlich behandelt. Das schlägt sich im Preis nieder, und es ist ehrlicherweise nicht in jedem Projekt gerechtfertigt. Beim Wärmeschutz nehmen sich beide Bauweisen nicht viel – gute Kunststoffprofile erreichen sehr gute Dämmwerte, und mehr Geld auszugeben, bringt an dieser Stelle nicht automatisch ein besseres Fenster.

Zum Kunststofffenster greifen Sie besser, wenn ein ganzes Haus in einem Zug getauscht wird und das Budget die Zahl der Fenster begrenzt, wenn die Innenseite ohnehin weiß sein soll, oder bei einer Anlegerwohnung, wo die wartungsärmste und günstigste Lösung zählt. Wer innen kein sichtbares Holz will, zahlt bei Holz-Alu für etwas, das er nicht nutzt.

Für Holz-Alu spricht der umgekehrte Fall: Sie wollen Holz im Raum sehen und angreifen, nicht eine Dekorfolie in Holzoptik. Dazu kommen Situationen, in denen Kunststoff an seine Grenzen stößt – sehr große Formate und breite Elemente, bei denen die Steifigkeit des Holzrahmens hilft, oder ein dunkler Farbton außen, der sich auf einer Aluminiumschale unproblematischer umsetzen lässt als auf einem beschichteten Kunststoffprofil.

Beides sind gute Fenster. Der Unterschied liegt nicht in der Qualität, sondern darin, was Sie im Raum sehen wollen und was Sie dafür ausgeben möchten. Wir sagen Ihnen beim Aufmaß offen, wenn Kunststoff für Ihre Situation die vernünftigere Wahl ist.

  • Kunststoff: günstiger, wartungsarm, sehr gute Dämmwerte – die richtige Wahl bei weißen Innenflächen und knappem Budget
  • Holz-Alu: echtes Holz im Raum statt Dekorfolie, außen wartungsfrei
  • Holz-Alu punktet bei großen Formaten und bei dunklen Farbtönen außen
  • Holz-Alu bedeutet etwas Pflege innen – ganz wartungsfrei ist nur die Außenseite
  • Außen kein Nachstreichen

    Die Aluminiumschale übernimmt die Wetterseite. Die typische Pflegearbeit eines Holzfensters entfällt genau dort, wo sie am meisten anfällt.

  • Echtes Holz im Wohnraum

    Innen sehen und greifen Sie Holz mit echter Maserung – das ist der Unterschied zu einem Kunststoffprofil mit Dekorfolie in Holzoptik.

  • Innen und außen getrennt planbar

    Holzart und Lasur zum Innenausbau, RAL-Ton zur Fassade. Zwei Entscheidungen, die einander nicht im Weg stehen.

  • Aufmaß, Fertigung und Montage aus einer Hand

    Jede Öffnung wird einzeln vermessen – auch Altbaufenster ohne Standardmaß. Alte Fenster ausbauen und neue einbauen übernimmt unser Team.

Häufige Fragen

  • Ein Verbundfenster mit tragendem Holzrahmen innen und einer vorgehängten Aluminiumschale außen. Der Zwischenraum ist hinterlüftet, damit Feuchtigkeit abtrocknen kann. Sie sehen innen Holz, außen eine pulverbeschichtete Aluminiumfläche.

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