Wie ein Holz-Alu-Fenster aufgebaut ist
Der Holzrahmen ist das tragende Teil. Er nimmt die Verglasung und den Beschlag auf und bildet die sichtbare Innenseite. Die Aluminiumschale wird außen über Halteprofile mit Abstand davorgesetzt. Dieser Zwischenraum ist hinterlüftet: Feuchtigkeit, die sich am Übergang sammelt, kann abtrocknen, statt im Holz eingeschlossen zu bleiben.
Die Trennung der beiden Schalen ist der eigentliche Punkt der Bauweise. Holz und Aluminium bewegen sich bei Temperatur- und Feuchtewechseln unterschiedlich stark – die Schale muss das mitmachen können, sonst reißen mit der Zeit die Anschlüsse. Deshalb wird sie geklipst oder geschraubt gehalten und nicht flächig verklebt.
Die Wetterschale übernimmt zusätzlich den ersten Schlagregenschutz: Wasser läuft an der Aluminiumfläche ab und wird über die Fälze nach außen geführt, bevor es an das Holz kommt. Beschlagseitig unterscheidet sich das Fenster nicht von einem Kunststoff- oder Alufenster; wir verbauen Beschläge von MACO, ROTO und SIGENIA.
- Tragender Holzrahmen innen, sichtbare Holzoberfläche im Raum
- Vorgehängte, pulverbeschichtete Aluminiumschale außen
- Hinterlüfteter Zwischenraum statt flächiger Verklebung
- Beschläge von MACO, ROTO oder SIGENIA, Dreh-Kipp-Standard

